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Damit die Stiftung Generationenhaus aktiv werden und bald Wohnbauten realisieren kann, braucht es menschliche Energie und Kapital. In der Startsphase ist die Stiftung für die Realisierung des ersten Generationenhauses auf eine Anschubfinanzierung durch Mäzen*innen und Stifter*innen angewiesen. Danach kann sich die Stiftung mit der eigenen Depositenkasse, d.h. mit dem Kapital der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner finanzieren. Mit der steigenden Zahl der Sympathisant*innen wächst das Stiftungskapital und somit die Planung und Realisierung der weiteren zukünftigen Bauten. Längerfristig strebt die Stiftung ein Gleichgewicht zwischen Mietzinsertrag, Kapital und Wachstumsstrategie an.

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Finanzielle Unterstützung für den täglichen Aufwand in der Startphase:
-Büromiete, Nebenkosten, Geräte, Büromaterial,
Telefon- und Gebühren, Webhosting
-Weiterer Aufbau der Stiftung:
Fundraising für Unterstützungsbeiträge, Fundraising für
Kapitalbeschaffung

Spendeliste

-Mitgliedschaft Swiss Fondation, CHF 2'000
-Mitgliedschaft Wohnen Schweiz, CHF 2'000
-Broschüre Druck 500 Stk. CHF 2'550
-Postkarte Druck 1000 Stk. CHF 1'000
-Beamer für Präsentaionen, CHF 1'000
-Laptop für Büro, CHF 2'000
-Fundraising 1 Tag, Honorar, CHF 400

Kapital-Darlehen

Für den Erwerb eines geeigneten Grundstückes in der Form eines Langfristigen Darlehen, Grössenordnung ca. CHF 3-5 Mio.

Für den Planungskredit des Bauprojektes in der Form eines Langfristigen Darlehen: Grössenordnung ca. CHF 600'000.

Die Grundlagen für die Kapitaldarlehen bilden das fiktive Bauprojekt mit den Kennzahlen, die Kostenrahmenermittlung und die Kapitalisierung

Bankverbindung

IBAN
Stiftung Generationenhaus, 6005 Luzern

Kontakt

Stiftung Generationenhaus
Peter Gander
Höhenweg 1
6005 Luzern
Mobile +41 76 417 12 66
mail@stiftung-generationenhaus.ch

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Die Stiftung Generationenhaus ist eine operative Stiftung, die sich zu einer innovativen und gemeinnützigen Immobilienstiftung entwickeln soll. Ihre Betätigungsfelder sind:

- Projektentwicklung, Kapitalbeschaffung und Realisierung von Wohnraum
- Ankäufe von Liegenschaften, um diese nachhaltig der Spekulation zu entziehen
- Übernahme erhaltens- und schützenswerte Bauten aus Schenkungen und Überführung in den Stiftungszweck - Verwaltung des Wohnraums
- Langfristige, nachhaltige und subsidiäre Gewährleistung von fachgerechter und sozialverträglicher Erhaltung von Wohnraum.

Die Konzepte der zukünftigen Immobilien verstehen sich als sinnvoller Entwurf und Beitrag zu den aktuellen Themen wie erneuerbare Energien, Grauenergie, CO2 und Treibhausgase, Zirkuläres Bauen, Baubiologie, Bauökologie, Behaglichkeit und Wohnraumressourcen. Gleichzeitig sollen die Menschen dank kostengünstigem Wohnraum und der damit einhergehenden finanziellen Entlastung ihr Leben freier gestalten können. Um ihre Ziele zu erreichen und ihren Zweck zu erfüllen, stützt sich die Stiftung Generationenhaus auf die folgenden zentralen Grundpfeiler:

Nachhaltig bauen und leben
Energieautark
Kostengünstig durch Kostenmiete
Generationentauglich
Zirkuläres Bauen
Anstiften zum Selbstanbau

In der Anfangsphase ist die Stiftung auf eine Anschubfinanzierung durch Mäzen*innen und Stifter*innen angewiesen. Mittelfristig soll sich die Stiftung mit Einlagen in die eigene Depositenkasse, d.h. mit dem Kapital der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner finanzieren. Mit der steigenden Zahl der Sympathisant*innen wächst das Stiftungskapital und damit die Möglichkeit, dass mehr Bauten realisiert werden können. Längerfristig strebt die Stiftung ein Gleichgewicht zwischen Mietzinsertrag, Kapital und Wachstumsstrategie an.

Mit dem System der Kostenmiete kann langfristig günstigen und attraktiven Wohnraum angeboten werden. Mit der Übernahme der Projekte in die Stiftung Generationenhaus werden die Liegenschaften nachhaltig der Spekulation entzogen.

Weitere detailliertere Informationen zur Stiftung Generationenhaus finden Sie hier auf dieser Webpage.

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Der Projektplan zeichnet die Entwicklung der Stiftung bis zur Planung und Realisierung der ersten Generationenhäuser auf. Der Schwerpunkt des vorliegenden Projektplanes bezieht sich vor allem auf die Finanzierungsphase II. Diese beinhaltet die Beschaffung von Unterstützungsbeiträgen, Anschubfinanzierung und Kapitaldarlehen bis zum Erwerb von Grundstücken und/oder den Abschluss von Baurechtsverträgen.

PDF Vorschau

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Die Gründerschrift beinhaltet die Beweggründe und Vision der Stiftung Generationenhaus. Die Broschüre kann hier per E-Mail im Format Papier A5 bestellt werden.

mail@stiftung-generationenhaus.ch

PDF Broschüre

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Peter Gander
Stiftungsratspräsident
Delegierter des Stiftungsrates
Dipl. Architekt FH SIA
Cand. CAS Bauherrenkompetenz HSLU


Ressort:
Stifungsentwicklung
Geschäftsleitung
Fundraising
Projektentwicklung

CV P. Gander

Ruben Gander
Stiftungsrat
Dipl. Grafiker EFZ


Ressort:
Stiftungsentwicklung
Fundraising
Grafik
Visuelle Kommunikation
Projektentwicklung

Andi Willinig
Stiftungsbeirat
Ex. Geschäftsleiter EBG
Ex. Präsident Regionalverband WBG


Ressort:
Finanzen
Fundraising
Depositenkasse
Projektentwicklung

Tanja Gemma
Stiftungsbeiratin
Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin FH BSLA


Ressort:
Landschaftsarchitektur
Freiraum - Städtebau
Projektentwicklung

Marc Eggimann
Stiftungsbeirat
Dipl. Architekt HF
Dipl. Techniker TS


Ressort:
Baukosten
Baumanagement
Projektentwicklung

Fotografien: © Gerry Amstutz, Zürich

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Stiftung Generationenhaus
Peter Gander
Höhenweg 1
6005 Luzern

Mobile +41 76 417 12 66
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Nachhaltig bauen und leben

Eine nachhaltige Lebensweise, d.h. die Umwelt zu schonen und mit Ressourcen so umzugehen, dass sie auch künftigen Generationen zur Verfügung stehen, ist vermutlich eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Zu einer nachhaltigen Lebensweise gehört, dass wir alle unsere Gewohnheiten hinterfragen und unseren gewohnten Lebensstil, wenn nötig anpassen. Damit dies gelingt, müssen wir künftig den Fokus noch stärker auf nachhaltige Energie-, Ressourcen- und Bewirtschaftungskonzepte richten. In der Bauplanung bedeutet dies, dass bereits in einer frühen Konzeptphase die Auseinandersetzung mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit im Zentrum steht. Das zirkuläre Bauen wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Die Konzepte des Generationenhauses verstehen sich als sinnvoller Entwurf und Beitrag zu den aktuellen Themen wie erneuerbare Energien, Grauenergie, CO2 und Treibhausgase, Baubiologie, Bauökologie, Behaglichkeit und Wohnraumressourcen.

Die Generationenhäuser sind aus möglichst einfachen, erprobten, robusten, naturbelassenen und baubiologischen Materialien gefügt welche über Jahrhunderte erprobt sind. Damit soll ein schonender und nachhaltiger Materialkreislauf von der Materialgewinnung bis zum Rückbau und Wiederverwendung gewährleistet werden.

Die Konstruktionen bestechen in der Reichhaltigkeit der möglichen Funktionen und Aspekten wie warme, robuste Oberflächen, Behaglichkeit, gute Renovierbarkeit, und Wiederverwendung im weiteren Materialkreislauf. Die Gebäude sind zum „Reparieren“ geplant und erreichen dadurch einen sehr langen Lebenszyklus. Auch sind die eingesetzten Materialien im pH-Wert basisch und wirken antibakteriell, pilz- und algen- resistent. Auch für die zukünftigen Bewohner*innen wirkt ein basisches Raumklima unterstützend und letztendlich gesundheitsfördernd.

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Energieautark

Die neu erstellten Bauten funktionieren ausschliesslich mit der Wirkungsweise der dynamischen Physik. Das heisst, äussere und innere Wärmequellen (Sonne, Abwärme im Gebäudeinnern, Menschen, Licht, Kochen, elektrische Geräte…) regulieren mittels der hochwärmegedämmten Gebäudekonstruktion und Speichermasse eine ausgeglichene Raumtemperatur im Wohlfühlbereich von 18 - 26°C. Für die Verbrauchsenergie wie Warmwasser, Restwärme, Licht, Kochen, Waschen, Unterhaltungselektronik sorgt die Solaranlage auf dem Dach.

Um die Funktionsweise und den Wärmehaushalt der Generationenhäuser zu verstehen, ist ein kleiner Exkurs in die dynamische Physik unabdingbar. Die Gebäude sind als Massivbau konstruiert und funktionieren rein mit deren Wärmespeicherfähigkeit der passiven Wärmequellen. Die Gebäudehülle ist so konzipiert, dass man die Hitze im Sommer gar nicht erst hineinlässt und die Wärme im Winter nicht aus dem Gebäude abfliessen lässt.

Die Sonne ist die äussere Wärmequelle, die während des Tagesverlaufs, auf die verschiedenen Gebäudeseiten der geschlossenen Wandteile und der Fenster, als direkte Wärmeenergie einstrahlt. Je nach klimatischen und wetterbedingten Gegebenheiten stärker oder schwächer. Anderseits gibt es die inneren Wärmequellen, die Abstrahlwärme der Beleuchtung und div. elektrischer Geräte, die Kochenergie, der Einfluss der Wassererwärmung und schliesslich die Anzahl der Bewohnerinnen selber mit einer durchschnittlichen Wärmeleistung von ca. 100 Watt pro Person.

Der Wärmeabfluss der Baute erfolgt über die Gebäudehülle, die geschlossenen Wandflächen, das Dach, die Fenster und das Lüften. Die Komponenten der äusseren und inneren Wärmequellen werden nun in einer Ganzjahresbilanz erfasst und dem Wärmeabfluss des Gebäudes gegenübergestellt. Die Wärme- und Energiebilanz lässt sich nun mit einer gut eingebetteten Architektur und einem intelligenten Entwurf der Gebäudehülle positiv auf die Wärmeeinstrahlung und den Wärmeverlust beeinflussen und optimieren, bis die Jahresbilanz ausgeglichen ist. Zentral für diese Art von Gebäuden ist die Ausrichtung des Gebäudevolumens und das Öffnungsverhalten der Wandflächen in Bezug auf die geografische Lage und den Sonnenverlauf.

In Bezug auf die bauphysikalischen und materialbedingten Eigenschaften kommt dem Entwurf der Tragstruktur und der Materialisierung eine besondere Bedeutung zu. Die ganze Baute ist so konstruiert, dass die Masse des Gebäudes als Wärmespeicher funktioniert. Der Wärmehaushalt wird durch die massive Konstruktion sehr träge und ausgleichend. Das Energieprinzip des Gebäudes funktioniert im Wesentlichen mittels der Wärmeaufnahmefähigkeit, der Wärmeleitfähigkeit und der Wärmespeicherfähigkeit der Konstruktionsweisen und eingesetzten Materialien. Dieses Energiesystem kann mit einer Regeltechnik ergänzt und unterstützt werden.

Um den Lüftungsverlust zu minimieren und eine gute Luftqualität sicherzustellen, erfordert das Wohnen im Generationenhaus bezüglich des Lüftens, ein Mitdenken. In den Wintermonaten soll ein Energieverlust, verursacht durch zu langes Lüften, verhindert werden. Während den Sommermonaten soll das Lüften eine Nachtauskühlung für den sommerlichen Wärmeschutz gewährleisten. Ergänzend zu dem passiven Wärmeenergiehaushalt der Baute, wird das Generationenhaus mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Mit der eigenen Solaranlage auf dem Dach wird der Verbraucherstrom für Warmwasser, Restwärme, Licht, Kochen, Waschen, Unterhaltungselektronik etc. produziert.

Die Generationenhäuser sind so konstruiert, dass jedes Bauteil in seiner Funktion darauf ausgelegt ist, die Energieeffizienz des passiven Wärmehaushaltes optimal zu beeinflussen. Für die Wärmespeicherfähigkeit benötigen die Häuser Masse und eine hochgedämmte Aussenhülle. Somit unterliegt die massive Konstruktion den bauphysikalischen und dynamischen Gesetzmässigkeiten des Energie- und Wärmesystems.

Die Tragstruktur besteht aus der inneren Schale der Aussenwand und einem inneren massiven Kern. Die Decken sind in Beton konstruiert. Die Aussenwände sind als Einschichtmauerwerk mit hochwärmedämmenden Backsteinen oder in massiver Holzbauweise als Hybridbau konzipiert.

Damit die Wärmeaufnahmefähigkeit, die Wärmeleitfähigkeit und die Wärmespeicherfähigkeit gut funktionieren kann, werden die Innen- und Aussenwände mit einem Kalkputz versehen. Die Böden werden mit naturbelassenem Holz verkleidet, die Decken bleiben roh oder werden ebenfalls mit einem Kalkputz veredelt. Das gesamte Gebäude ist in massiver Bauweise ausnahmslos mineralisch konstruiert, ohne Verwendung von Zusatz- oder Zuschlagsstoffen.

Die Stiftung Generationenhaus versteht sich als langjährige Entwicklerin und Forscherin in diesen einfachen, robusten und passiven Energiesystemen. Das erarbeitete Knowhow soll stetig wachsen und weiterentwickelt werden.

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Kostengünstig durch Kostenmiete

Die Stiftung Generationenhaus ist gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. Die Miete berechnet sich ausschliesslich aus dem Kostenaufwand der Erstellung, dem Unterhalt und der Verwaltung. Diese beinhaltet auch Abschreibungen und Reservenbildung. Die Kostenmiete ist ein wichtiger Grundsatz und soll langfristig und nachhaltig dafür sorgen, dass alle Zugang zu bezahlbarem und inspirierendem Lebens- und Wohnraum haben.

Die Kapitalstruktur der Stiftung Generationenhaus ist so angedacht, dass die zukünftigen Bewohner*innen und Sympathisant*innen der Generationenhäuser Kapital, mit dem marktüblichen Zins, in der eigenen Depositenkasse der Stiftung Generationenhaus anlegen. Gewünscht sind auch Kinder- Sparkontos, im Sinne von einem «Generationenvertrag».

Je mehr Generationenhäuser realisiert werden, desto mehr Bewohner*innen und Sympathisant*innen wird es geben. Das heisst auch, dass das Kapital der Stiftung stetig zunimmt. Für die Startzeit und die Realisierung der ersten Generationenhäuser wird im Verhältnis zu den Mieter*innen viel mehr Kapital benötigt werden. Dieses Kapital braucht es für den Erwerb der ersten Grundstücke und Liegenschaften. Für dieses Startkapital wird die Stiftung Generationenhaus in der ersten Phase auf grosszügige Stifter*innen, Mäzenin*innen und zinslose Kapitaldarlehen angewiesen sein.

Mittelfristig wird ein Gleichgewicht angestrebt zwischen Mietzinsertrag, Kapitaleinlage, Kapitalzins und Wachstumsstrategie.

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Generationentauglich

Die Idee und Logik von generationentauglichen Grundrissen leiten sich aus der Betrachtungsweise der sich verändernden Wohnbedürfnisse innerhalb eines menschlichen Lebenszyklus her. Das Ziel ist, mittels flexibleren Wohnstrukturen auf die jeweiligen Lebensbedürfnisse reagieren zu können und zugleich Wohnressourcen freizulegen und zu optimieren. Die Bewohner*innen wirken als passive Wärmequelle. Stehen Anzahl Bewohner*innen und Grösse der Wohnung in einem ausgeglichenen Verhältnis, beeinflusst dies die Jahreswärmebilanz eines Gebäudes positiv.

Seit der Industrialisierung hat in den urbanen Gebieten die soziale Wohnstruktur der Kleinfamilie Einzug gehalten. Werden die Wohnbedürfnisse einer Familie in einem gesamten Zyklus betrachtet, so zeigt sich, dass mit der Familiengründung auch die Nachfrage einer grösseren Wohnung einhergeht. Die Beziehungen und Aktivitäten der Familien wachsen im Laufe der Zeit in örtliche und soziale Strukturen hinein. Werden die Kinder erwachsen und ziehen aus, bleiben die Eltern häufig in derselben Struktur wohnen, einerseits aus sozialen und oft auch aus wirtschaftlichen Gründen. Leider werden jedoch durch diese Umstände ungewollt Wohnressourcen blockiert.

Die Stiftung Generationenhaus möchte sich mit dem Thema «flexible Wohnungsgrundrisse» beschäftigen und dabei den Fokus auf verändernde soziale Strukturen und Werte legen. Je nach Beschaffenheit des Ortes und Grösse der neuen Baute muss eine gute und taugliche Struktur entwickelt werden. In diesem Sinne ist die Stiftung Generationenhaus bestrebt, mit flexibleren Wohnungsgrundrissen blockierte Wohnressourcen zu schöpfen und damit einen Beitrag zur inneren Verdichtung zu leisten.

Die generationentaugliche Wohnstruktur ist so konzipiert, dass sie sich den ändernden gesellschaftlichen Wohnbedürfnissen der verschiedenen Lebensphasen möglichst optimal anpassen kann. Zu den Strukturen gibt es verschiedene konzeptionelle Denkansätze, wobei jedes Bauprojekt ein eigener Prototyp darstellen wird. Die geeignetste und befruchtende Struktur wird sich aus dem vorgefundenen Ort, seinen vorhandenen Gegebenheiten und Möglichkeiten und schlussendlich den neuen Bedürfnissen heraus entwickeln.

Das Mansardenzimmer ist eine hergeleitete Struktur von einem städtischen Herrschaftshaus. Die aus der Jahrhundertwende hervorgebrachte Mansarde im Dachraum war vorwiegend eine unbeheizte Unterkunft für Bedienstete. Diese Dachmansarde ist heute eine beliebte Struktur in einem Wohnhaus und kann befristet als zusätzlichen Wohnraum, Büroraum oder Atelier genutzt werden.

Wiederum aus der Jahrhundertwende finden wir das Schaltzimmer in Mehrfamilienhäusern. Bei zwei Wohnungen pro Geschoss liegt dazwischen ein Zimmer, welches mit einer Türe zum Treppenraum erschlossen werden kann und somit je nach Bedarf an die eine oder andere Wohnung angedockt werden kann.

Eine weit flexiblere Struktur finden wir im System mit Grundeinheit und Zimmer. An einem zentralen Treppenraum werden vier Zweizimmer-Wohnungen angegliedert. Dazu ergänzen sechs Einzelzimmer das Wohngeschoss. Mit dieser Struktur lassen sich die Einzelzimmer in mehrere verschiedene Wohnungsgrössen zusammenschalten. Dem Treppenraum kommt in dieser Struktur eine besondere Bedeutung zu und wird mit einer wohnlichen Note ausgestattet.

Eine Cluster-Wohnung ist ein Wohnungstyp bestehend aus „mehreren privaten Wohneinheiten als Basis, optionaler Küche und Gemeinschaftsräumen, die unmittelbar an die Wohneinheiten anschliessen und zugleich der inneren Erschließung dienen“. Damit wird einerseits Gemeinschaftsfläche angeboten und andererseits ermöglicht dieser Platz Raum für den Rückzug.

Alterswohngemeinschaften, Wohngemeinschaften oder Clusterwohnungen lassen sich infolge der angegliederten Aussenräumen gut im Erdgeschoss organisieren. Die Generationenhäuser sollen ein gesundes Wohn- und Hausklima erzeugen und die soziale Durchmischung fördern.

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Zirkuläres Bauen

Bestehende Gebäude sollen nicht abgerissen und durch neue, energieautarke ersetzt werden. Vielmehr wird nach Lösungen gesucht, bestehende Bauten struktur- und energietechnisch einzubeziehen und sinnvoll ins neue Zeitalter zu überführen. Bereits in einer frühen Planungsphase soll untersucht und geprüft werden, wie und welche bestehenden Baumaterialien für einen zweiten Lebenszyklus wiederverwendet werden können.

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Anstiften zum Selbstanbau

Aussenräume wirken als sinnstiftende Naherholungsgebiete. Als Teil des Aussenraumes ist der Garten für jede Hausgemeinschaft wichtiger sozialer Treffpunkt. Hier tauschen sich die Bewohner*innen aus und planen gemeinsame Aktivitäten. Der Garten soll zum Gärtnern, Werken, Kochen und Spielen einladen. Für jedes Wohncluster steht eine bestimmte Fläche für den Gartenbau zur Verfügung. Bei Bedarf erhalten die Bewohner*innen Informationen und Schulung von einem biologisch geführten Hof, von dem auch das Saatgut und die Setzlinge direkt bestellt werden können. Die nötige Infrastruktur für die Gartenarbeiten ist im Grundausbau enthalten. Für gemeinsame Aktivitäten steht allen ein angegliederter Gemeinschaftsraum zur Verfügung.

Die Nutzung und Bedeutung der Gärten sind einer stetigen zeitlichen Anpassung und Entwicklung unterworfen. In der Jahrhundertwende waren die Gärten stark von der Vision der Gartenstadt geprägt. In diesem Sinne funktionierten in den Wohngebieten die Gärten vorwiegend auch als Nutzgärten, wo Gemüse für die Versorgung angepflanzt wurde.

Durch die Industrialisierung verloren die Gärten zunehmend die Bedeutung der Selbstversorgung. Mit der ansteigenden Verdichtung entwickelte sich der Garten zum Aufenthaltsraum und Naherholungsgebiet.

Der Gartenraum soll für ein sinnstiftendes Naherholungsgebiet konzipiert werden. Für die Hausgemeinschaft soll er durch einen sozialen Treffpunkt gemeinsame Aktivitäten fördern. Der Garten soll zum Gärtnern, Werken, Kochen und Spielen einladen. Ein angegliederter Gemeinschaftsraum steht den Bewohnerinnen zur Verfügung. Die nötige Infrastruktur ist im Grundausbau enthalten.

Die Stiftung Generationenhaus möchte neben dem Naherholungsgebiet «Garten» gezielt die Struktur der Nutzgärten und die eigene Versorgung wiederbeleben und aktivieren. Den Bewohner*innen der Generationenhäuser wird Wissen und Forschung aus der Bio-Produktion für Gemüseanbau zu Verfügung gestellt. Dies wird als visionäres und grosses Potential erachtet, zukünftig mit der eigenen «Produktion» einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und CO2 Neutralität zu leisten.

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Zur Veranschaulichung und Dokumentation eines zukünftigen Generationenhauses wird auf den vorgegebenen Inhalten ein noch fiktives Projekt dargestellt. Analog einem «Architektur Wettbewerb» werden die wesentlichen Merkmale wie Architektur, Grundrisse, Struktur, Materialisierung, Energiekonzepte, Kennzahlen sowie Kosten und Kapitalisierung aufgezeigt.

Fiktives Projekt Architekturplan

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Kennzahlen, Anlagekosten, Kapitalisierung

PDF Vorschau

Architektur

Meine Begriffsforschungen zu «Architektur», haben mich zu den griechischen Stammwörtern «arche» und «techne» geführt. Frei übersetzt bedeutet «arche» Erster, Oberster und «techne» Handwerker, Techniker, erster oder oberster Handwerker. Es bedeutet für mich, einerseits die Gesamtleitung des Bauvorhabens zu haben und anderseits sämtliche, am Bau befindlichen Details zu kennen und zu verstehen. Unter dieser Prämisse findet «Bauen» in grossen Zusammenhängen und in konkreter Konstruktionsweise und Materialkenntnissen statt.

Architektur wird ein fester Bestandteil der Erdoberfläche, Architektur wird Ort, Architektur wird Lebensraum. Mein Entwerfen und Entwickeln der Architektur schöpfen aus den örtlichen Gegebenheiten. Mich interessieren die historischen, vorhandenen und gewachsenen Strukturen, die lokale Geschichte und das örtliche Gedächtnis. Mein Bestreben ist, dass der neugebaute Ort, den Menschen und den neuen Bewohner*innen eine neue bejahende Identität vermittelt, so reichhaltig und schön wie die Erdoberfläche selber.

Die örtlich vorhandenen Strukturen und Traditionen gilt es zu analysieren und «mit den neuen Bedürfnissen» sorgfältig zu transformieren, so dass ein neuer lebendiger Organismus und eine räumlich spannende Resonanz zur Umgebung entstehen. Im Innenraum gilt es das gleiche sorgfältige Gleichgewicht herzustellen wie mit dem Bauvolumen zur Umgebung. Das heisst, ein spannendes aber ausgewogenes Verhältnis zwischen geschlossenen und offenen Wandflächen, in Bezug zur Raumgrösse, Raumabfolge und Umgebung herzustellen.

Die eingesetzten Materialien sollten möglichst allen bauphysikalischen und raumklimatischen Anforderungen gerecht werden. Das Ziel ist erreicht, wenn für die Bewohner*innen ein optimales und ausgeglichenes Raumklima und maximale Raumgeborgenheit erreicht wird.

Generationenhaus

Ich freue mich auf die Entwicklung der Generationenhäuser. Mit den aktuellen Themen Energie, Co2 und Nachhaltigkeit wirklich ein bedeutender Schritt weiterzugehen. Die Herausforderung anzunehmen mit der neuen Gebäudegeneration zum Wohle der Menschheit und des unseren einzigartigen und wundervollen Planeten einen wertvollen Beitrag zu leisten.

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Der Wirkungsbericht zeigt das Potential der Einsparungen bezüglich der Energie- und Materialressourcen und der damit verbundenen Emissionen und der Treibhausgase auf.

Da sich die Projekte der Stiftung Generationenhaus noch in der strategischen Planung befinden, werden die konzeptionelle Haltung und die festgelegten Massnahmen der Stiftung Generationenhaus behandelt.

PDF Vorschau

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Mit langjähriger Erfahrung in der nachhaltigen Bauplanung bieten wir Ihnen unsere Dienstleistung und unser Knowhow an:

Bauberatung
Projektentwicklung
Bauherrenberatung
Bauherrenvertretung

Spezifisch auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt, und immer im Interesse der Sache nehmen wir unsere Beratungsaufgaben wahr. Wir stehen mit unserem ganzen Wissen und langjähriger Erfahrung kompetent zur Seite und generieren so für Sie einen nachhaltigen Mehrwert.

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf.

Stiftung Generationenhaus
Peter Gander
Dipl. Architekt FH SIA
und Projektentwickler
Mobile +41 76 417 12 66
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CV P. Gander